Newsarchiv

15 Jahre Deltec                                                                    

Auf den Tag genau, konnte DELTEC am 04.Mai 2007 sein 15-jähriges Firmenjubiläum feiern. Dies war für die Geschäftsleitung Grund genug, mit allen Mitarbeitern ein rauschendes Fest im „Partyzelt“ auf dem Betriebsgelände in Furth im Wald zu feiern. Bei leckerem Essen und gut gekühlten Getränken feierte die Belegschaft ausgelassen bis in die frühen Morgenstunden.
Mai 2007

DELTEC bei der „Zulieferer Innovativ“ im Audi Forum Ingolstadt

Neben dem Jahreskongress „Zulieferer Innovativ“, bei dem namhafte Automobilhersteller und Zulieferer internationale Markt- und Technologie-entwicklungen präsentierten, fand am 04. Juli 2007 auch eine begleitende Fachausstellung im Audi Forum Ingolstadt statt; dort war auch DELTEC mit einem Messestand vertreten.

Wir bedanken uns auf diesem Weg bei all unseren Messebesuchern und hoffen, Sie im November bei der productronica in München wieder zu sehen.                                                                                      
Juli 2007

DELTEC auf der Productronica 2007



Wir bedanken uns bei allen die uns auf unserem Messestand während der Productronica in München besucht haben und freuen uns über das entgegengebrachte Vertrauen.                                         
November 2007

"Gemeinsam hoch hinaus"

Im Rahmen des Projektes „Gemeinsam hoch hinaus“, besuchten 17 SchülerInnen der Zakladni Skola Stenovice die Firma DELTEC in Furth im Wald. In dem deutsch-tschechischen Schulprojekt haben SchülerInnen die Möglichkeit sich gegenseitig kennenzulernen, Vorurteile abzubauen und auch das landesübliche Ausbildungssystem praktisch zu erfahren. Die 13 bis 15 Jahre alten SchülerInnen zeigten sich sehr interessiert, und waren begeistert eine hochmoderne Elektronikfertigung auch einmal „von innen“ zu sehen!

16. April 2008

Betriebliche Ausbildung – eine zukunftsorientierte Personalstrategie

ARGE-Führung vor Ort bei Further DELTEC                                       

Am Montag, 26. Mai, war – bundesweit – der „Tag des Ausbildungsplatzes“. Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Schwandorf, Joachim Ossmann nahm diesen Aktionstag zum Anlass, zusammen mit Hans Braun, Geschäftsstellenleiter Cham und dem Berufsberater für den Bereich Furth im Wald, Konrad Groitl, den Further Elektronikbetrieb DELTEC zu besuchen und hier die aktuelle Situation auf dem Ausbildungsmarkt zu erörtern. Sowohl ganz allgemein als auch aus Sicht des Betriebes praxisbezogene Erfahrungswerte und -Verfahren auszutauschen. Kern des „runden Tisches“ war, angesichts des laufend steigenden Bedarfes an Fachkräften, so Ossmann, für die betriebliche Berufsausbildung zu werben.                                                                                                    Als Gesprächspartner standen ihnen Juniorchef André Dahlhoff und Ausbildungsleiter Stefan Paa zur Verfügung, die zunächst ihren Betrieb, die Markt- und speziell die Ausbildungssituation im Detail vorstellten. Einige Zahlen dazu: DELTEC beschäftigt im Hauptwerk Furth z. Zt. ca. 270, im Werk Domazlice ca. 100 Mitarbeiter. In Furth würden derzeit 25 Azubis der Fachrichtung „Elektroniker für Geräte und Systeme“ (25 - davon 3 junge Damen) und Industriekauffrau (2) auf ihre Prüfungen vorbereitet. Das liege, so Joachim Ossmann, gemessen am Durchschnitt einschlägiger bayerischer Unternehmen – mit nahezu 10 Prozent Ausbildungsquote im obersten Bereich und dürfe als sehr zufriedenstellend gelten.

Sowohl Dahlhoff als auch Paa waren sich mit ihren Besuchern einig, dass ein gut funktionierender, zukunftsgerichteter Betrieb in erster Linie fachbezogen und zielführend für einen späteren Einsatz im eigenen Bereich ausbilden sollte. Für die Struktur des Further Unternehmens seien das „Elektroniker für Geräte und Systeme“, in anderen Betrieben der Region wäre die Spezialisierung wohl der „Mechatroniker“ - was hier für DELTEC letztlich in der Praxis keinen Sinn mache.                                                               

Einig war man sich auch in der Aussage, dass eine fundierte, anspruchsvolle Berufsausbildung die unerlässliche Basis für eine erfolgreiche Zukunft (für das Unternehmen und den künftigen Mitarbeiter) sei. Da passe es auch gut ins Bild, dass DELTEC in der Personalführung grundsätzlich nicht auf Mitarbeiter von Zeitarbeitsfirmen zurückgreife, sondern sich ihre Fachkräfte lieber selbst heranbilde, bzw. auf das aktuelle Marktgeschehen, lieber mit Zeitverträgen reagiere. 1998 habe man mit der betrieblichen Ausbildung („Lehre“)  begonnen, seither haben diese gut 70 Azubis, größtenteils mit guten bis sehr guten Ergebnissen abgeschlossen. Soweit möglich, wurden fast alle übernommen. Bei DELTEC durchlaufen die jungen Leute systematisch sämtliche Abteilungen, werden begleitend zur schulischen Blockausbildung, gezielt breitbandig auf die Firmenerfordernisse zugeschnitten, geschult.

Zur regionalen Ausbildungsplatz-Statistik bemerkten die Vertreter der ARGE, dass im Vergleich zu 2007 die neuen Aprilzahlen einen Stellenzuwachs von 5,7 Prozent, das Bewerberaufkommen dagegen eine Abnahme von fast 9 Prozent aufweise. Ossmann: Die Wirtschaft hat erkannt, dass, um gute Facharbeiter in ausreichendem Volumen zu bekommen, in Ausbildung investiert werden muss. Das ist das Gebot der Stunde – viele richten sich dementsprechend danach. Zukunftsweisende Kooperationsprojekte mit den Schulen (ab der 7. Jahrgangsstufe) würden – was die spätere Berufswahl und auch die Abkehr vom „Vorurteil Männerberuf/Frauenberuf“ betrifft, langsam aber sicher erkennbare Ergebnisse zeitig. Das führe auch dazu, dass die etwa 90 Prozent aller Lehrstellenvermittlungen, die insgesamt der ARGE zuzuschreiben sind, mittel- und langfristig Bestand haben.                                                

Sowohl für die ARGE-Vertreter als auch aus Betriebssicht heraus gelten einige Appelle, bzw. Informationen als vordringlich: Die Wirtschaft solle auch weiterhin und, wo möglich, vermehrt auch über den speziellen eigenen Bedarf hinaus Ausbildungsplätze anbieten (und der ARGE melden!) – aus eigenverantwortlichem, zukunftsgerichtetem, betriebswirtschaftlichem wie gesamtgesellschaftlichem Kalkül heraus. Denn FacharbeiterInnen werden künftig wichtiger sein als je zuvor in Zeiten der demografischen Umbrüche unserer Tage.

Die täglichen, bzw. sich jährlich wiederholenden Erfahrungen zeigen, dass noch einige weitere ernstzunehmende Bitten/Angebote an die Betroffenen, Bewerber wie Unternehmer, angebracht sind:

Die Jugendlichen sollten sich (bei derzeit 342 Berufsbildern) nicht ausschließlich auf einen Berufswunsch festlegen, sondern Alternativen rechtzeitig bedenken – dies erhöht ihre Chancen beträchtlich (Da sind auch die Eltern in der Pflicht, beratend einzugreifen.)

Jugendliche mit „Mehrfach-Stellenzusagen“ sollten so früh wie möglich die endgültige Entscheidung bekanntgeben, damit andere Bewerber auch zum Zug  kommen können – also keine Zusagen „bunkern“.                            Andererseits sollen Firmen, die geprüfte Azubis nicht übernehmen, diese unverzüglich an die ARGE melden, damit sie weitervermittelt und schnell in Beschäftigung gebracht werden können.

Ein wichtiges Moment der Qualifizierung „schwächerer“ Schulabgänger und Azubis stellen die Zusatz-Schulungsangebote der ARGE dar. Hier sollen die unterschiedlichen Bildungs- und persönlichen Defizite und Benachteiligungen in einer Art „Nachhilfeunterricht“ aufgefangen werden. Das ist für die jungen Leute ebenso interessant und vorteilhaft wie für die ausbildenden Betriebe. Etliche differenzierte Bildungsangebote gibt es hierfür – sie können bei der ARGE erfragt werden. Das hätte den Vorteil, dass auch „Schwächere“ eingestellt werden und ihre Chancen realistisch gewahrt werden können.

Schließlich setzt man vermehrt auf Aufklärung und Information, die bereits frühzeitig in den Schulen einsetzt. „Eine falsche Berufswahl aufgrund mangelhafter Information kostet nicht nur Zeit, sie ist auch irgendwo eine verpasste Chance“. Darum: Am Ball bleiben, sich informieren!                                                                                                                Eine ausführliche Betriebsbesichtigung schloss sich an den Erfahrungsaustausch an.