

Presseartikel

Februar 2007
DELTEC-Spende hilft Lebensrettern
Der Rettungshundestaffel „Bayerwald“ nun eine Funkortungsanlage finanziert
Furth im Wald. (tl) Retten wollen ist die eine Sache, retten können die andere. Denn neben Idealismus und Einsatzbereitschaft ist oftmals auch entsprechendes Equipment dringend erforderlich. So auch bei der Rettungshundestaffel „Bayerwald“, welche sich auf die Suche nach Vermissten spezialisiert hat und die von der Polizei oft angefordert wird - allein in den ersten eineinhalb Monaten dieses Jahres bereits neunmal. Ihr griff nun das Further Unternehmen DELTEC unter die Arme: Geschäftsführer Franz Dahlhoff finanzierte der Rettungshundestaffel eine Funkortungsanlage, die am Freitagnachmittag auf dem Werksgelände offiziell übergeben wurde.
Wie von Walter Kinach, 1. Vorsitzender des Deutschen Rettungshundevereins (DRV), zu erfahren war, basiert dieses auf dem GPS-System, das rund ein Jahr lang Elektronik-Spezialisten der Firma R&E Funktechnik in Nürnberg für die Zwecke der Rettungshundestaffel modifiziert haben. Ohne die Unterstützung der Firma DELTEC wäre dies nicht möglich gewesen.
Das neue Funksystem erleichtert die Arbeit der Suchmannschaft erheblich, da durch ein Geräte, das der Hundeführer mit sich trägt, stets zeitaktuell und exakt der Standort auf einem Monitor im Einsatzleitbus angezeigt werden kann. Dies dient zum einen dazu, die Suche mehrerer Rettungshundeführer-Teams optimal zu koordinieren, gleichzeitig aber auch zu dokumentieren, welche Gebiete bereits durchsucht worden sind. Da die Hundeführer und ihre Tiere meistens nachts in einem Gelände unterwegs sind, das sie nicht kennen, gibt es ihnen auch eine gewisse Sicherheit, denn sie wissen, die Einsatzleitung ist ständig darüber informiert, wo sie sich befinden, und kann sie bei Bedarf über Funk leiten.
Bei der Übergabe am Freitagnachmittag, zu der Hundeführer bis aus Freising an die Dr. Georg-Schäfer-Straße gekommen waren, machte Dahlhoff auch deutlich, weshalb man diese Rettungseinrichtung unterstützt hat. Es handle sich um eine Organisation, die effizient arbeitet, auf Spenden angewiesen ist und deren Mitglieder bereit sind, zu jeder Tages- und Nachtzeit ihre Freizeit zu opfern, um anderen Menschen zu helfen.Der Kontakt zur DELTEC war über deren Mitarbeiter Stefan Paa zu Stande gekommen.
Kinach zeigte sich über die Unterstützung durch die Firma DELTEC sehr glücklich, zumal die Rettungshundestaffel „Bayerwald“, welche im Bereich Niederbayern/Oberpfalz tätig ist, auf Spenden angewiesen ist. Sie zählt derzeit über 80 Mitglieder, wobei rund die Hälfte bei Einsätzen abrufbereit ist.
Allein in diesem Jahr war die Rettungshundestaffel „Bayerwald“ bereits etwa 760 Stunden im Einsatz.Im Durchschnitt müssen dazu rund hundert Kilometer Anfahrtsweg zurückgelegt werden. „Es ist schon eine Kunst, dies alles zu finanzieren“, betonte Kinach, der um das große ehrenamtliche Engagement seiner Kräfte weiß.
Deshalb zeigte er sich überaus glücklich, dass nun dank der Further Elektronikfirma „DELTEC“ ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung ging, der die künftige Arbeit bei der Vermisstensuche effizienter macht. Davon profitieren die Einsatzkräfte, in erster Linie vor allem aber die Betroffenen.
Artikel aus Chamer Zeitung, Montag 11. Februar 2008

